Eiszeit Wiesbaden

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ESWE-Eiszeit Wiesbaden


Kufen, Eisstock, Hüttenzauber auf dem Warmen Damm
ESWE Eiszeit vom 23.11.2011 bis 08.01.2012

Eiszeit Wiesbaden Auch in diesem Jahr heißt es am "Warmen Damm" wieder: "Schlittschuhe angeschnallt und los!" Zum nunmehr 9. Mal kommen Eislauffreunde mitten in der Wiesbadener Innenstadt voll auf ihre Kosten. Nur wenige Schritte vom "Sternschnuppenmarkt" entfernt, heißt es vom 23. November 2011 bis zum 8. Januar 2012 erneut "ESWE Eiszeit" am Hessischen Staatstheater.

Schlittschuh und Eisstock
Neben der zirka 800 Quadratmeter großen Eislauffläche stehen erneut drei Eisstockbahnen zur Verfügung. Und wie in jedem Jahr gibt es schon wieder Voranmeldungen für Wettkämpfe. Buchen Sie doch einfach eine Bahn für einen feierabendlichen Wettkampf unter Kolleginnen und Kollegen! (troie@t-online.de).

Eisbahn und Hütte
Ob Bahn oder Eislauffläche: Beides lädt Jung und Alt zum Eislaufen, zu originellen Wettkämpfen oder auch einfach nur zum gemütlichen Beisammensein in einem tollem Ambiente ein. Hütten, Glühwein, Würstchen, Pfeffernüsse und Co. sorgen auch hier für das echte "Eiszeit-Feeling". Für den gastronomischen Rahmen sorgt dieses Jahr das Team vom LUMEN-Wiesbaden und werden allerlei winterliche Köstlichkeiten für die ganze Familie anbieten. Auch hier können Sie sich einen Platz vorab sichern (eiszeit@lumen-wiesbaden.de).

Feiern und Schlemmen
Für Feiern im größeren und kleineren Kreis werden erneut zwei "Alm-Hütten" angeboten! Die Hütten können privat und geschäftlich angemietet werden und garantieren ein zünftiges Fest mit Freunden, Bekannten oder Kollegen. Gönnen Sie sich zum ersten Mal ein gemütliches Essen.

Der Tageseintrittspreis beträgt für Kinder bis 12 J. Euro 3,00, für Erwachsene Euro 3,50.
Die 10er Karte für Kinder bis 12 J. kostet EUR 25,00, für Erwachsene EUR 30,00.
Mietpreis der Eisstockbahn: 30 Minuten Euro 20,00; 1 Stunde Euro 35,00
Schlittschuhe können für Euro 4,00 ausgeliehen werden.


Die Planungen des Kufenspaß unter freiem Himmel begannen schon vor Monaten, wenn Eis und Kälte noch weit entfernt sind. Als vor Jahren das Konzept einer Eisbahn Gestalt annahm, war es Henning Wossidlo vom Kurhaus Wiesbaden, der zusammen mit Holger Helmiss, die Vision Realität werden ließ. Er und Holger Helmiss standen vor der Wahl für die Eisbahn entweder schwere Aluminiumplatten verlegen zu lassen, auf denen sich zwar schnell Eis bildet, deren Eisschicht aber dünner ist und bei denen die Kältemaschinen viel Energie verbrauchen, oder Eismatten, die länger brauchen, aber sparsamer sind und bei denen eine dickere Schicht Eis entsteht. Den Zuschlag erhielt AST, eine Firma aus Österreich, die sich auf Eismatten spezialisiert hat.

Drei Wochen vor dem Startschuss für Kufenkünstler rückt nun jedes Mal zu Jahresende der Bautrupp an und verwandelt den Warmen Damm in ein Eisparadies. Der Aufbau, das Verlegen der Eismatten und die Konstruktion der Buden nimmt zwei Wochen in Anspruch, eine braucht es dann noch, bis sich die 800 Quadratmeter große Eisfläche zum Laufen eignet. "Das Prinzip ist dasselbe wie bei einer Fußbodenheizung, nur dass die Matten nicht heizen, sondern kühlen", beschreibt Holger Helmiss den Vorgang. Eismaschinen pumpen durch Schläuche, die sich durch die Matten ziehen, auf minus 12 Grad herunter gekühltes Glycol. Dann wird auf die Matten Wasser gegeben, das festfriert. Über diese Schicht fährt eine Eismaschine, die die Fläche abhobelt und ebnet. Dieser Vorgang wird dann über die ganze Woche alle zwei Stunden wiederholt, bis sich eine stabile Eisschicht von mindestens zehn Zentimetern gebildet hat. Auch in diesem Jahr wird die Eiszeit wieder durch die ESWE-Versorgungs AG unterstützt und die Stadt in eine winterliche Landschaft verwandeln.

Die Eisbahn stellt neben dem "Sternschnuppenmarkt" einen zentralen Treffpunkt im weihnachtlichen Wiesbaden dar. Denn nicht nur das Ambiente lockt die Menschen an, sondern auch der Sport und der Spaß auf dem Eis.


Vom 23.11.2011 bis zum 08.01.2012